Anzeichen eines Burnout

Anzeichen Burnout

Symptome von Burnout richtig deuten und handeln

Immer mehr Menschen kommen in unserer heutigen Leistungsgesellschaft in die Situation, dass sie sich seelisch und körperlich ausgebrannt fühlen. Der häufigste Grund für ein solches Burn-out ist Überforderung und Stress am Arbeitsplatz. Wer die ersten Anzeichen von Burn-out richtig deutet, kann dadurch schwere Ausnahmesituationen vermeiden. Burnout ist eine Erkrankung mit langwierigen, oft nicht absehbaren Folgen. Darum ist es umso wichtiger, ersten Anzeichen direkt entgegenzuwirken. Denn das Erschöpfungssyndrom führt nicht selten dazu, dass Betroffene nicht nur seelisch krank, sondern sogar arbeitsunfähig werden.

Häufige Anzeichen für Burnout – wenn die Psyche leidet

Eigentlich kann jeder von Burn-out betroffen sein. Darum ist es gerade bei Menschen, die gerne viel leisten und sich meist sehr leistungsfähig fühlen, wichtig, dass sie mögliche Anzeichen Burn-out ernst nehmen. Denn nicht nur Stress am Arbeitsplatz, auch ein unbefriedigendes Privatleben, fehlende Anerkennung und zu wenige Freiräume können dazu führen, am Burn-out zu erkranken. Der ganze Prozess verläuft schleichend und zieht sich über einen langen Zeitraum hin. Aus diesem Grunde werden die Anzeichen für Burn-out auch schnell übersehen. Zunächst fühlen sich die Betroffenen einfach nur schlapp, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen, haben kaum noch Lust, anderen Aktivitäten auszuüben, fühlen sich in vielerlei Hinsicht kaum motiviert und geraten schnell in Stress.

Jeder kann von Burnout betroffen sein

Wer regelmäßig an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stößt, ist besonders gefährdet. Auf Dauer macht das Burn-out-Syndrom Menschen körperlich und geistig kaputt. Typische Beschwerden sind dann nicht nur Ängste und innere Leere, zu den psychischen Folgen gesellen sich auch Herzprobleme, Bandscheibenbeschwerden, Magen- und Darmprobleme und verspannte Muskeln. Wer die ersten Anzeichen Burn-out ernst nimmt, kann viel dafür tun, das die Krankheit nicht zum vollen Ausbruch kommt. So bleibt ihm viel Lebensqualität erhalten. Wer erste Anzeichen von Burn-out wahrnimmt, sollte so schnell wie möglich zum Arzt gehen. Denn je stärker die Erkrankung wird, desto weniger kann man sich speziell am Arbeitsplatz auf Details konzentrieren. Der Kundenkontakt wird immer schwieriger, man meidet sogar den Kontakt zu anderen Menschen. Auch im Privatleben haben Betroffene kaum noch Lust, etwas mit Freunden zu unternehmen.

Frühwarnzeichen ernst nehmen – erste Anzeichen Burn-out

Das Burn-out-Syndrom verändert nicht nur die Psyche, sondern den ganzen Menschen. Er wird in seiner Einstellung immer negativer. Betroffenen werten auch ihre Umgebung immer stärker ab. Dadurch verstärken sie jedoch ihre soziale Ausgrenzung. Die Menschen der Umgebung gehen auf Distanz. All diese Verhaltensweisen führen letztendlich dazu, dass eine Depression ausbricht und sich manifestiert. Und die muss mit psychologischer Hilfe behandelt werden.
Bevor das soziale Gefüge komplett zusammenbricht und der Betroffene körperlich schwer erkrankt, sollten die Angehörigen unbedingt die Notbremse ziehen und rechtzeitig einen Arztbesuch anregen. Denn der Kranke selber kann die Anzeichen von Burnout kaum erkennen, und feststellen in welch schwieriger Situation er sich bereits befindet.

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3 Antworten zu “Anzeichen eines Burnout”

  1. Wellbo sagt:

    Hallo,

    ein wirklich hilfreicher Artikel. Besonders die psychischen Auswirkungen werden oft unterschätzt. Und das Burnout wirklich jeden treffen kann, sollte mittlerweile auch jedem klar sein.
    Du schreibst, dass der häufigste Grund Stress am Arbeitsplatz ist, das sehe ich auch so. In diesem Artikel findest du Tipps wie du diesen Stress versuchen kannst abzubauen:
    http://www.wellbo.de/magazin/gesundheit/stress/11-tipps-fuer-den-stress-abbau-am-arbeitsplatz.html

    Ich freue mich über Feedback.

    Liebe Grüße

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    • Dirk Mohs sagt:

      Hallo Wellbo,

      vielen Dank für Deinen netten Kommentar und den Hinweis!

      Liebe Grüße,
      Dirk

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  2. Thorsten sagt:

    Leider wird oft trotz eindeutiger Anzeichen für einen Burnout eine Depression diagnostiziert. Ebenso häufig werden dann Psychopharmaka verordnet. Antidepressiva können aber weder eine Therapie noch gute Arbeitsbedingungen ersetzen.

    Das Volumen der verschriebenen Antidepressiva unter Deutschlands Beschäftigten hat sich Studien zufolge in einem Zeitraum von zehn Jahren bereits verdoppelt- eine bedenkliche Entwicklung, auch vor dem Hintergrund fehlender Therapieplätze trotz steigender Zahl psychischer Erkrankungen.

    Ich habe schon in verschiedenen Foren auf diese Problematik aufmerksam gemacht und freue mich immer über Meinungen und Rückmeldungen!

    Liebe Grüße
    Thorsten

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